„Schön ist dasjenige, was ohne Interesse gefällt.“
(Immanuel Kant)
Der Fluss fließt, als hätte er nie gefragt, ob jemand hinsieht.
Sonnenflecken tanzen auf der Haut des Wassers, ganz ohne Absicht.
Er fließt, ohne sich davon etwas zu erhoffen, spiegelt Bäume, Sträucher, Wolken und Sonne.
Er macht daraus etwas, das einfach stimmt.
Kein Nutzen, keine Forderung, nur Gleichmut und Glanz im Vorübergehen.
Ich bleibe am Ufer, schau zu und lerne loszulassen.